Intraoperative Bestrahlung

Die intaroperative Bestrahlung wird bei der brusterhaltenden Behandlung des Mammakarzinoms angewandt. Hierbei wird, direkt nach der Herausnahme des Tumorgewebes, mittels einer Applikatorkugel eine Bestrahlung mit niedrig-energetischen Röntgenstrahlen durchgeführt. Die Bestrahlung des Tumorbettes direkt nach Herausnahme des Tumors bietet eine exakte Lokalisierung des Tumorbettes und erfolgt zum frühestmöglichen Zeitpunkt, was für die Heilungsraten bedeutsam ist. Außerdem ersetzt sie einige Bestrahlungen der später notwendigen Nachbestrahlung des Brustdrüsengewebes (ca. 5 bis 8 Bestrahlungen).