Tomosynthese

Zur verbesserten Früherkennung von Brustkrebs können wir jetzt bei Patientinnen mit dichtem Drüsengewebe eine 3D-Darstellung der Brust durch Einsatz der Tomosynthese erreichen.

Die Tomosynthese ist ein modernes Verfahren zur Brustkrebsdiagnostik. Es erzeugt im Gegensatz zur herkömmlichen digitalen Mammographie (2D) eine Serie von Schichtaufnahmen, die eine dreidimensionale (3D) Darstellung der Brust ermöglicht.

Dadurch sollen Überlagerungen von Gewebestrukturen ausgeblendet und das Brustdrüsengewebe besser beurteilbar werden. Prinzipiell ist der Ablauf einer herkömmlichen Mammographie und einer Mammographie in Tomosynthese-Technik ähnlich. Bei der Tomosynthese schwenkt während der Untersuchung die Röntgenröhre in einem Winkel von 15 Grad über die Brust und nimmt dabei ca. 15 Bilder mit niedriger Strahlen-Dosis in weniger als vier Sekunden auf.

Die hohe räumliche Auflösung führt zu einer besonders guten Bildqualität und zu einem Informationsgewinn in der Gewebe-Beurteilbarkeit von 20 bis 30 Prozent.

Die Tomosynthese ist bisher keine Leistung, die von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen wird. Wir bieten diese hochmoderne Untersuchung schwerpunktmäßig Frauen mit dichtem Brustdrüsengewebe oder anderen Risikofaktoren an.